Am 1. August 2007 stellten Yana Kris, Marcelo Molina von »The Voice Factory« , der Öffentlichkeit eine Vision vor, die zur Zeit Form annimmt: Die »Pop- und Musical-Akademie Köln« im bisherigen Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums.

Die Stadt Köln – renommiert als hochkarätiger Kultur- , Bildungs-, Pop- und Musical-Standort – kann mit dem frei werdenden Gebäude des Museums am Ubierring einen Standort zur Verfügung stellen, der für die Akademie geradezu ideal ist und die kulturelle Tradition des historischen Bauwerks in die Zukunft weiterträgt.
Der große Zulauf der bisherigen Pop- und Musical-Werkstatt an talentierten Schülern und die begeisterte Resonanz beim Publikum von The Voice Factory soll nun in einer Institution etabliert werden.

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EINE BEREICHERUNG FÜR
DEN STANDORT KÖLN

KULTURFAKTOR
MUSICAL


Köln hat viel zu bieten: Die viertgrößte Stadt Deutschlands ist eine der ältesten und kulturell reichsten überhaupt. Neben Baudenkmälern von Weltrang, zahlreichen bedeutenden Bildungs-Einrichtungen, Museen, Theatern und einer lebendigen Musik- und Medienlandschaft ist die Metropole seit einigen Jahren auch ein wichtiger Musical-Standort mit erfolgreichen Produktionen wie »Gaudi«, »Saturday Night Fever« und zur Zeit mit dem erfolgreichen Queen-Musical »We Will Rock You«. Es ist geplant, dass die Spielstätte für die Kölner Musicals aus dem provisorischen Musical Dome am Breslauer Platz in ein festes Gebäude umziehen wird – ein weiterer Beleg dafür, wie positiv sich der Musical-Standort Köln entwickelt.
  POTENZIAL AN
JUNGEN TALENTEN


Der Erfolg dieses relativ neuen Sterns im Kölner Kultur-Spektrum zeigt aber auch, woran es noch fehlt: Die Künstler, die hier in den Musicals und Bühnen-Shows auftreten, haben Ihre Ausbildung nicht hier in Köln erhalten. Sie müssen von Musical-Schulen in Essen (mit nur 26 Studien-plätzen), Hamburg, Berlin, München oder gar aus dem Ausland „importiert“ werden.
Dabei gibt es hier hunderte von talentierten Jungdarstellern, die das Potenzial und die realistische Chance haben, auf den großen Musical-Bühnen der Welt aufzutreten. Leider müssen sie diese Chance zur Zeit noch in anderen Städten Deutschlands realisieren – sofern sie die Mittel dazu haben.
  PROJEKT
AKADEMIE


Es fehlt also ein Stein im Mosaik des Kölner Bildungs-Angebotes. Doch dieser Stein wird jetzt geschliffen: Mit unserer Vision der Pop- und Musical-Akademie Köln im frei werdenden Gebäude des Rautenstrauch-
Joest-Museums wird der dringende Bedarf an einer fundierten Ausbildung für junge Bühnen-darsteller gedeckt. Vorgesehen ist eine 8-semestrige staatlich anerkannte Ausbildung zur/zum Musiktheater-Darsteller/in für ca. 100 Studenten.
Mit der Akademie wird ein seit 5 Jahren bestehendes Projekt in Köln weiterentwickelt: Der »Pop- und Musical-Workshop« mit seiner „großen Schwester“, dem bekannten Kölner Ensemble
»The Voice Factory« .



Das Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums für Völkerkunde wird in absehbarer Zeit seine Funktion verlieren. Aus Platzgründen und wegen der steigenden Hochwasser-Gefahr muss das Museum in einen Neubau am Josef-Haubrich-Hof umziehen. Das alte Haus aus dem Jahr 1906 mit seiner Gründerzeit-Fassade liegt verkehrsgünstig am Ubierring im Süden der Kölner Altstadt, nicht weit vom neuen Quartier des Rheinauhafens entfernt. Es bietet sich für eine Nutzung zu kulturellen Zwecken, ganz besonders für die neue Pop- und Musical-Akademie an.
 



Der Musical Dome wird in absehbarer Zeit nicht mehr als Spielstätte für Musicals in Köln zur Verfügung stehen. Hierfür wird ein neues Gebäude in der Nähe der Messe erichtet.
(Foto: Stadt Köln)



DIE GRUNDLAGEN
SIND BEREITS GELEGT…

THEORIE
UND PRAXIS


Im Ensemble »The Voice Factory« werden unter der Leitung erfahrener Dozenten bereits heute Pop- und Musicalsängerinnen und -sänger ausgebildet und erfolgreich an international renommierte Bühnen vermittelt.
Das Erfolgsrezept: The Voice Factory bietet nicht nur Workshops in allen Disziplinen des Genres an. Die Lehrer trainieren nicht nur die Stimmen, die Bewegungen und den Ausdruck der jungen Talente. Sie nehmen sie darüber hinaus auf in eine Pop- und Musical-Gruppe, deren Shows Jahr für Jahr tausende Zuschauer in ganz Deutschland und darüber hinaus begeistern.

 

AUFTRITTE
MIT GASTSTARS


Bei diesen Shows treten sie zusammen mit den Größen des Pop- und Musical-Business auf, denn vom professionellen Niveau von The Voice Factory sind auch Gaststars wie Anna Maria Kaufmann (»Evita«), Axel Herrig (»Falco meets Amadeus«), Jon Lord von Deep Purple, Bobby Kimball von Toto oder Sally Oldfield begeistert. Auch zusammen mit der Kelly Family und mit Wolfgang Niedecken sind die Jungstars von The Voice Factory schon aufgetreten.
Mit dem Konzept der Ausbildung unter realen Bedingungen wurden bereits zahlreiche Pop- und Musical-Darsteller an bekannte Spielorte vermittelt, eine Erfolgsquote, die sich mit den etablierten Schulen in anderen Städten Deutschlands messen kann.

 






Live on stage mit Show-Größen wie Musical-Star Axel Herrig







DAS ERSTE PUBLIKUM

Alles begann vor 5 Jahren, als Yana Kris und Marcelo Molina ein geeignetes Studio suchten, in dem sie ihre Schüler unterrichten konnten, ohne dabei die nähere Umgebung zu foltern. Nach langer Suche bot man ihnen schließlich einen nahezu perfekten Ort an, denn obwohl hier permanent ein „Publikum“ von über 20.000 Leuten anwesend war, musste mit Beschwerden nicht gerechnet werden. Es war ein Lagerraum eines Blumenladens mitten auf dem Melaten-Friedhof in Köln, und ohne lange zu zögern willigten beide ein.
Ab diesem Zeitpunkt waren sie nicht mehr zu halten. Sie probten Tag und Nacht, bis nach einem Jahr eines Abends eine ältere Dame an ihre Studiotür klopfte. Peinlich berührt begann Yana Kris sofort, sich für die Lärm-Belästigung zu entschuldigen, wurde jedoch von der auf den zweiten Blick sehr nett wirkenden Dame unterbrochen.
 



Sie entschuldigte sich ihrerseits für die Störung und fragte, ob sie eintreten dürfe, da sie der Probe auf Grund der eisigen Kälte nicht wie gewohnt von draußen lauschen könne.
Als Yana und Marcelo dieser Bitte erleichtert zustimmten, trat die Dame ein – zusammen mit ihren 8 Freundinnen.

Somit hatte The Voice Factory ihr erstes lebendiges Publikum.
Es folgten etliche Shows bei Straßenfesten und Gala-Events: in Wiesbaden, auf der Messe und dem Flughafen Frankfurt, auf Burg Bocholt, in der Stadthalle Alsdorf und dem Maritim in Köln, beim Bonner Museumsmeilenfest und auf dem Flaggschiff der Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrts-Gesellschaft. Auch in Paris, in Belgien und Spanien, bei den Wiener Festspielen, dem Stangl-wirt/Kitzbühel und bei vielen Charity-Shows für Unicef, die Unesco und Ärzte ohne Grenzen trat das Kölner Ensemble auf.

 

BOTSCHAFTER DER MUSIK

Dabei sind sie immer auch Botschafter, die die Faszination Bühne mit jedem Auftritt neu vermitteln. So werden viele junge Menschen animiert, sich ebenfalls als Sänger, Tänzer oder Darsteller zu versuchen. Und The Voice Factory holt sie genau dort ab: Sie gibt jungen Menschen im Rahmen des Pop- und Musical-Workshops eine Chance, ihre Talente zu entdecken, zu formen und auf die Bühne zu bringen.
Daher sind die Leiter der Truppe gefragte Dozenten, die immer wieder Anfragen aus Städten von Aachen bis Frankfurt erhalten, Musical-Workshops in Schulen etc. abzuhalten. Doch das Kölner Ensemble will sich lieber in den Dienst der Heimatstadt stellen: Mit einem soliden Sprungbrett für die jungen Talente der Stadt und der Region: Der Pop- und Musical-Akademie Köln.





KONTINUITÄT DER NUTZUNG
UND PLATZ FÜR PARTNER

Während das Rautenstrauch-Joest-Museum sein Stammhaus am Ubierring von 1906 vor allem deshalb verlässt, weil es aus allen Näten platzt (nicht zuletzt, seit auch die Depots durch verheerende Hochwasser weitgehend unbenutzbar wurden), bietet das Gebäude reichlich Platz für die Akademie an einem attraktiven Standort.

 

Sein repräsentativer Charakter, der Zuschnitt der Räume und der vorhandene ehemalige Kammermusiksaal machen den Bau ideal für eine Bildungseinrichtung mit Bühnenorientierung. So wird für das Museum für Völkerkunde mit seinem Kultur- und Bildungsauftrag durch die Nachnutzung Kontinuität gewahrt.

 

An dem historischen Haus am Ubierring haben auch die Rheinische Musikschule und die Initiatoren eines experimentellen Filmprojektes ihr Interesse bekundet. Die Pop- und Musical-Akademie Köln würde sich freuen, das Gebäude, in dem reichlich Platz vorhanden ist, mit diesen Nutzern zu teilen. Es würden sich interessante Möglichkeiten zur Zusammenarbeit ergeben.